Naturschönheiten

Fotokunstausstellung:

Naturschönheiten

Ausstellung in der „Kleinen Galerie“

in Goyatz / Vernissage: 09.04.2019

Die 150. Ausstellung in der „Kleinen Galerie“ in Goyatz am Schwielochsee feiert ein Jubiläum mit den Bildern von Enrico Verworner.

 

Konzept:

Diese Ausstellung zeigt eine Symbiose aus Portrait- und Naturfotografie, welche ursprünglich und pur auf jegliche Farbigkeit verzichtet, um die Intensität der „Naturschönheit“ in den Vordergrund zu stellen.

Alle weiblichen Models verzichteten völlig auf Styling, Make up, Schmuck und Kleidung und begaben sich vertrauensvoll in die fotografischen Hände des Künstlers. Die heimischen Naturaufnahmen entstanden in einem Zeitraum von 5 Jahren.

Jedes der 15 Motive besteht aus einem weiblichen Portrait und einer Naturaufnahme, welche sich in wechselnder Deckkraft vereinen und damit den Charakter des Bildes bestimmen.

 

„Naturschönheiten“ spielt mit Lichtern und Schatten, welche unterschiedlich eingesetzt werden, um ein etwas anderes Portrait zu zeigen. Außerdem beweist Enrico Verworner, dass es keine komplizierte Formel für „Schönheit“ gibt. Es ist die einfache und unverfälschte Natürlichkeit, die einen Menschen attraktiv macht.

 

O-Ton des Künstlers Enrico Verworner:

Diese Ausstellung ist ein Ausbruch aus meiner alltäglichen Arbeit als Berufsfotograf. Ich wollte mit dieser Serie so ursprünglich wie möglich, aber trotzdem modern bleiben. Daher fotografierte ich ohne künstliches Licht, damit sich die Portraits harmonisch in die Naturaufnahmen einfügen. Alles sollte so pur wie möglich sein, daher war sehr früh klar, dass ich monochrom arbeite.

Außerdem gab es eine besondere Voraussetzung bei allen Models: komplett ungeschminkt. Das hört manche Frau nicht so gern, vor allem, wenn es sich bei einigen Damen um Personen des öffentlichen Lebens handelt, die man nie ungeschminkt sieht.

Zusätzlich wusste vorab keines der Models, wie ich sie in Szene setze und mit welcher Naturaufnahme ich sie vereine. Das setzt natürlich sehr viel Vertrauen voraus. Umso dankbarer war ich für die zahlreichen Zusagen und Geduld, denn die Fotoaufnahmen der einzelnen Portraits waren durch meine beruflichen Verpflichtungen erst nach 3 Jahren abgeschlossen.

Für mich war es hauptsächlich ein Experiment, mit eigenen Emotionen den fotografischen Ausdruck der einzelnen Frauen widerzuspiegeln. Ich nutzte hier die Natur als Kleidungsstück und versuchte mit Grauwerten und Kontrasten den Kern eines Gefühls zu verstärken.

Außerdem ist mit dieser Fotoserie der Beweis erbracht, dass weibliche Schönheit aus dem Inneren strahlt und die Kraft besitzt, durch pure Natürlichkeit Jeden in ihren Bann zu ziehen.

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