Nature Lines

Ausstellung in der „Kleinen Galerie“ in Goyatz / Vernissage: 19.06.2006

zeigt analoge Fotografie, die monochrom gedämpft auf den Linien der Natur wandert.

Eine Fotoreise durch die Flora in einem Makrokosmos, die sich auf den Schienen von natürlichen Linien bewegt. Organische Formen von Elementen verschiedenster Pflanzenteile bestechen nicht durch Farbe, sondern allein durch das Lichtspiel auf einem Schwarz / Weiß-Film.

Die moderne Zeit reduziert sehr gern und auch viel und wirkt mit klaren Strukturen. Puristisch mit einer Art von modernem Klassizismus sind wir von funktionellen Bauwerken und Gebrauchsgegenständen umgeben. Die spielerische Frische und Eigenart der Natur bricht die glatte Oberfläche und gibt einen Raum zur Fantasie und inspiriert zu einer neuen Stilperiode.

Es geht nicht um große oder farbenfrohe Panoramen, sondern ums Herantreten zur Neuentdeckung der einfachen Strukturen. Treibholz und Pflanzendetails, die in ihren Grauwerten stimmig sind, aber durch Lichteinfall und unterschiedlicher Oberfläche kontrastieren, bilden gemeinsame Linien – Nature Lines.

Der Ausstellungsraum teilt sich in mehrere Gärten auf.

An einer Wand rahmen sich die 3 Farne selbst, an der nächsten Wand hüllt das Blattwerk der Funkie den Betrachter ein und führt ihn zur nächsten Station des Treibholzes. Dieser Natur- Rundgang in der Galerie hält den Besucher fest und treibt ihn trotzdem zum nächsten Motiv. Und dies immer auf unbewussten Linien.

Das Ziel dieser künstlerischen Arbeit:

Durch ungewöhnliche Perspektiven, teilweise extreme Tiefenschärfe und hartem Lichteinfall, fordere ich den Betrachter auf, genauer hinzusehen und das meist Unsichtbare wahrzunehmen. Natur war und ist immer ein Abenteuer, und wer genau hinsieht, erkennt sich selbst, denn die Linien der Natur durchströmen jeden einzelnen Menschen.